EM- Pionier der ersten Stunde, Heinz Schnelling
Wie wurde ich auf die Existenz von SbPA- Einschreibemarken aufmerksam?
1967 las ich in der Zeitschrift „Mauritius“ einen Artikel über SbPA- Einschreibemarken. Daraufhin ging ich zum Rostocker Hauptpostamt, um zu sehen, ob es dort Selbstbedienungsautomaten für E- Zettel gibt. Erfreut stellte ich fest, daß das der Fall war und zog sofort einige Einschreibemarken.
Um zu erkunden welche Städte ebenfalls SbPA- Einschreibemarken führen, gab ich ein Inserat im „Sammler-Express“ mit folgendem Wortlaut auf: „ Biete SbPA- Einschreibemarken von Rostock. Suche aus allen anderen Städten der DDR.“
1967 wurden die ersten Automaten mit Versuchsausgaben von der Post der DDR aufgestellt. Sie wurden nicht als Briefmarken bezeichnet, sondern als „Einschreibe-Klebezettel“ und waren in keinem philatelistischen Blatt zu finden. Die Mehrzahl der Briefmarkensammler wußte davon nichts.
Ich bekam sehr viele Zuschriften von Sammlern, die tauschen wollten, vor allem aus Berlin und den südlichen Bezirken der DDR, unter anderem auch Zuschriften aus der BRD. Einer davon war Herr Haidle. Mit ihm habe ich SbPA- Einschreibemarken aus der DDR gegen Briefmarken aus aller Welt getauscht.
Damit begann meine große Sammelleidenschaft von Einschreibemarken.
Duisburg, im Januar 2026
Dem Wunsch von Herrn Schnelling folgend, wird auszugsweise die nachfolgende EM- Bildergalerie veröffentlicht.
Print